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Letzte Änderung: 09.06.01 |
Ein Bericht von unserem
Ansprechpartner Anton Stehle, Röthenbach
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| Lourdes-Wallfahrt | |
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der Pfarrgemeinden Röthenbach, Gestratz und Maierhöfen vom 16.04. - 22.04.2001 |
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Am Ostermontag, 16.04. ging es nach einer Pilgermesse in
Röthenbach mit einer Gruppe von 48 Personen aus den 3 Pfarreien auf
große Fahrt. Bald war der viele Schnee, der uns am Ostersonntag beschert wurde,
vergessen. Pilgerleiter war unser Pfarrer Werner-Karl Badura von den drei
Pfarrgemeinden Röthenbach, Gestratz und Maierhöfen, die Bushostess und der
Busfahrer waren die bewährten Sabine und Gerold. |
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Der erste größere Aufenthalt war in Annecy. Hier sind der hl. Franz von Sales (1567 - 1622) und die hl. Johanna von Chantal (1572 - 1641) beerdigt, beide als große Heilige anerkannt. |
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Zügig ging es dann weiter nach Avignon, wo wir übernachteten. Am nächsten Tag war eine Führung durch den Papstpalast und die Besichtigung der Brücke von Avignon auf dem Programm. Von 1309 - 1409 regierten die Päpste teilweise von Avignon aus, diese Zeit wurde endgültig durch das Konzil von Konstanz beendet und damit ein großes Schisma beseitigt. Die Päpste regierten vorher und nachher von Rom aus. |
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Die Brücke von Avignon ist die Ruine einer romanischen Rhone-Brücke, erbaut im Jahre 1177. |
| Bekannt ist die Brücke auch durch das Lied: "Sur le pont, d´ Avignon ....... |
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Am Nachmittag ging es zügig weiter Richtung Lourdes. Nach Hotelbezug und Abendessen hielt es keinen mehr, alle besuchten noch die Heiligen Stätten. Der größte Teil unserer Gruppe bekam von einem cleveren Geschäftsmann Kerzen für die Lichterprozession geschenkt. Das große Geschäft machte er dann am anderen Tag, als unsere Leute aus Dankbarkeit für die geschenkten Kerzen kräftig Souvenirs einkauften. Wir nahmen dann an der Lichterprozession teil. En Ereignis das bestimmt keiner mehr vergisst, das Beten und Singen mit allen Nationen und in allen Sprachen. Die nächsten 3 Tage gehörten ganz Lourdes. Jetzt konnte jeder ganz persönlich und seiner Eigenart entsprechend seine Anliegen der Mutter Gottes vorbringen. Ein schweres allgemeines Sorgenpaket hatten wir auch dabei. Die Sorge um unsere Landwirtschaft, die zur Zeit von BSE und durch die Bedrohung der MKS über die Maßen strapaziert wird. |
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Die wichtigsten Stationen waren: Die Grotte von Massabielle, wo die Mutter Gottes dem Mädchen Bernadette 18mal erschienen ist und zwar im Jahr 1858. Die Grotte liegt in einem Felsen am Fluss Gave. Dort nahm auch unsere Gruppe an einem Gottesdienst für deutsche Pilger teil. Unser Pfarrer Badura zelebrierte diese Hl. Messe mit. |
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Die wunderbare Quelle, welche von Bernadette entdeckt wurde, es werden pro Tag bis zu 72.000 Liter Wasser benutzt, ob als Bade- oder Heilwasser. (Lourdeswasser). |
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Die dreifache Basilika ist übereinander gebaut. Das Gesamtbauwerk wird von einem neugotischen 93,4 m hohen Kirchturm überragt. Am Eingang zum Heiligen Bezirk steht eine bretonische Kreuzigungsgruppe, gemeißelt aus Granitstein. Die unterirdische Basilika Pius X. hat ein Fassungsvermögen von 20.000 Menschen. Hier findet die tägliche Krankensegnung statt. Ein Erlebnis, welches man so schnell nicht mehr vergessen wird. Wenn man das oft große Elend gesehen hat, werden die eigenen Probleme ganz klein. Und doch holt jeder Hoffnung und Kraft. Selbstverständlich gingen und beteten wir den Kreuzweg. Er besteht aus lebensgroßen Bronzefiguren und ist für sich schon eine Sehenswürdigkeit. Die Aufzählung kann nicht vollständig sein. |
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Am Nachmittag wanderten wir mit Pfarrer Badura zu jenem Ort, wo Bernadette Schafe gehütet hat. Der seinerzeitige Schafstall wurde originalgetreu wieder erstellt und ist jetzt eine Gebetsstätte. Um dieses Gebiet wurde die Cité Saint-Pierre errichtet. Dies ist ein Ort der Aufnahme, und wurde auf Bitte von Bernadette hin geschaffen, um vorrangig denjenigen, die in materieller, seelischer und geistiger Armut leben, eine Wallfahrt nach Lourdes zu ermöglichen. Mgr. Rodhain, der Generalsekretär der französischen Caritas erbaute auf diesem Gebiet 6 Pavillons, in denen bis zu 500 Pilger untergebracht werden können. |
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Am letzten Tag führten uns Sabine und Gerold zur Burg über Lourdes hinauf. Von dort hatten wir einen einzigartigen Ausblick über Lourdes und Umgebung. Am 6. Tag hieß es Abschied nehmen von Lourdes. Das Wetter während unseres Aufenthaltes war sehr kühl, aber überwiegend trocken. Die Fahrt ging dann an die Côte d´Azur, wir durchfuhren so bekannte Städte wie Cannes, Nizza und Monte Carlo. Zielpunkt war San Remo, wo wir übernachteten . |
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Nach einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag, den 22.04. fuhren wir über Italien und die Schweiz wieder Richtung Heimat. Wir erreichten Röthenbach um 18.00 Uhr, wo wir mit dem Glockengeläut unserer Pfarrkirche empfangen wurden. Wir beendeten unsere Wallfahrt mit einem Dankgebet vor der Lourdesgrotte in Röthenbach. An den 4 reinen Fahrtagen kam das Gebet und der Gesang im Bus nicht zu kurz, so wie es sich bei einer Wallfahrt gehört. Insgesamt sind wir 2.700 Kilometer gefahren. Die Teilnehmer werden diese Wallfahrt bestimmt in guter Erinnerung behalten. |
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| Copyright by Anton
Stehle vom SeniorNet im Bürgernetz Allgäu e.V. am Sonntag, den 13. Mai 2001, geändert am 09.06.01 13:09 |
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| Wir hatten seit 14. Mai
2001 |
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