Letzte Änderung:  19.05.01

 Senioren auf Reisen

im Mai 1999

     
Reisebericht von Georg Kujawa

Partner vom SeniorNet Allgäu * eMail-Adresse: georg.kujawa@allgaeu.org


  
Cinqueterre an der Ligurischen Küste 



Bild 1
Blütenstamm einer Agava


Bild 2
Vernazza da unten....


Bild 3 
Manarolo


Bild 4 
Hauptstraße von Manarolo


Bild 5 
wir über Cinqueterre


Bild 6 
Strauch über Küste

 

Als Rentner konnten wir uns endlich einen Jugendtraum erfüllen. Wie der Name schon verrät, sind fünf Dörfer das Ziel. Sie liegen an bzw. oberhalb der ligurischen Küste zwischen Genua und La Spezia. 

 

Die fünf berühmten Cinqueterre-Dörfer (Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore) schmiegen sich inmitten grüner Terrassenlandschaften an steil zum Meer abfallende Hügelketten oder Klippen. Den spektakulären Anblick mit der weißen Gischt gegen die Felsenküste kann nur genießen, wer wandert oder mit dem Boot die Küste entlang fährt. Wir sind jeden Tag gewandert. Die meist im Berg fahrende Eisenbahn (Genua - La Spezia - Rom) ermöglichte es, dass wir jeden Tag ein neues Etappenziel fanden bzw. abends rechtzeitig unser Quartier in Monterosso erreichten. Glück hatten wir mit dem Wetter, mal schien die Sonne, mal war es bedeckt, also das ideale Wanderwetter.

 

Die erste Wanderung ging von Monterosso nach Vernazza. Cinqueterre in Reinkultur! Der Photoapparat kam nicht zur Ruhe. Die zweite Wanderung ging von Riomaggiore über Manarola und Corniglia nach Vernazza. Dabei lernten wir die berühmte 'Via dell' Amore' kennen. Wie immer beeindruckend die Flora, wie z. B. Agaven mit riesigen Blütenstangen. 

 

Nach einer Erholungspause mit Entdeckungen in und um Monterosso waren wir hinreichend gestärkt, um die nächste beschwerliche Wanderung nach Levanto (nordwestlich der Cinqueterre) in Angriff zu nehmen. Ein alter Leuchtturm neben den Überresten von der Kirche S. Antonio und ruhige Pinienwälder brachten neue Eindrücke. 

 

Da wir nun trainiert waren, wagten wir am nächsten Tag die längste Wanderung von Riomaggiore nach Portovenere, eine Halbinsel südöstlich der Cinqueterre. Steil aufwärts an der Wallfahrtskirche 'Madonna von Monte Nero' vorbei ging es zunächst zum 'Telegrafo'. Auf Wald- und Bergpfaden abwechselnd links und rechts das Meer. Linker Hand entdeckten wir in der Tiefe den Golf von La Spezia. 

 

Am letzten Tag unserer Anwesenheit nutzen wir die Eisenbahn, um bei Regen westlich von Levanto die Halbinsel von Sestri Levante zu entdecken. Nach den einzigartigen Erlebnissen mit den faszinierenden Blicken auf Küste, Weinberge, Palmen, Pinien- und Olivenhaine endete unsere wahre Entdeckungsreise. 
Eine ausführlichere Beschreibung mit vielen Bildern finden Sie unter:
  http://home/allgaeu.org/gkujawa/


Bild 7 
Riomaggiore

Bild 8
über Klippen zwischen Wolken

Bild 9
Portovenere

Bild 10
Strand von Levanto

 Copyright by Georg Kujawa aus Lindenberg  

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